Angy Burri & The Apaches


 

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Angy Burri spielt

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Discographie

Gestern wurde er noch mit Elvis, Johnny Cash, Old Shatterhand und Buffalo Bill verglichen. Heute duldet ANGY der "Indianer" keinen Vergleich mehr. Er ist einzigartig und jedes Kind weiss das. Nach wie vor ist er der Aussenseiter, eine lebende Legende, Idol und Kultfigur.

ANGY unterscheidet sich nicht nur optisch von anderen Musikern, sondern auch in seiner Lebensweise. Da wurde niemals ein Image aufgebaut, da hat kein Werbeguru oder Marketingstratege ein Konzept kreiert oder ihn zu dem geformt, was er heute ist.

ANGY steht für seine ureigene Lebensweise und kompromisslose Philosophie, die ihm den Erfolg gebracht hat. Seine Harley Davidson mit Pferdesattel, kunstvoller indianischer Bemalung, Stickereien aus Glasperlen, seine selbstgemachte Kleidung in bester, solider Indianermanier und dann als Krönung der Helm mit Fuchskopf und Adlerfedern - der Anblick von BIG ANGY hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Am 4.April 1939 wurde ANGY in Cham geboren. Mit sechs Jahren besass er sein erstes Indianerkostüm und begann sich für die authentische Geschichte der Indianer zu interessieren. Seine Klassenkameraden teilten seine Leidenschaft nicht und so entwickelte sich ANGY bereits als Teenager zum "Loner". Mitte der 50er Jahre kam Elvis und ANGY importierte die ersten Blue Jeans in die Schweiz.

Musikalisch ging es bei ANGY erst so richtig los, als er die Indianer und den Rock'n'Roll geistig auf die gleiche Ebene bringen konnte. Die ersten Gitarren hat sich ANGY selbst gebaut und seine Büffelschädel-Gitarre ist noch heute eine Attraktion bei jeder Live-Show. Ab 1960 galt sein Interesse den "Shadows" und der aufkeimenden englischen Rock'n'Roll Szene. 1963 gründete er dann seine erste Band "The Thunderbeats",  mit denen er von nun an in allen einschlägigen Beatschuppen spielte. Vier Jahre später wurden aus den "Thunderbeats" die "The Real Apaches", welche sich später zu den heutigen "APACHES" mauserten.

Zwischen 1975 und 79 drehte ANGY den ersten und einzigen Schweizer Western "THE WOLFER" im Gebiet des Glaubenbergs im Kanton Obwalden. Ein Kultfilm. "BIG ANGY" spielte darin die Hauptrolle, führte Regie, schrieb den Titelsong und entwarf mit seiner Frau Sonja alle Kostüme selber und baute auch die Kulissen. Sein inzwischen ins Unermessliche gewachsene Indianer- und Western-Archiv war ihm dabei von grösstem Nutzen.

1981 räumten die APACHES auf unvergessliche Art am 2. Festival of Country Music im Zürcher Hallenstadion ab. Über 10'000 begeisterte Zuschauer wählten sie zum Tagessieger. Ein schöner Sieg für "BIG ANGY", sieht er sich doch als Volksmusiker im ursprünglichen Sinn des Wortes und die Anerkennung des Publikums bereitete ihm grosse Freude.

Erst 25 Jahre nach Beginn seiner musikalischen Karriere, im Jahre 1983, konnte sich der eigenwillige Künstler zu einer ersten eigenen Schallplatte durchringen. Die Begeisterung der Fans war gross, die Single "School Days" stürmte innert kürzester Zeit die Hitparade. Der Erfolg brachte ANGY jedoch nicht aus dem Gleichgewicht. Unbeirrt widmete er sich seiner Indianer-Handwerkskunst und gab mit seinen APACHES Live-Konzerte.

1988 erfüllte er sich seinen Traum, flog er über den Teich und fand sich endlich in den gelobten Black Hills.  Er bereiste die Indianergebiete von Montana, Colorado, South Dakota bis Wyoming. Seine Liebe zu den Indianern blieb nicht unerwidert. Er lernte  die Halbblut-Indianerin Gemma Lockhart kennen, welche sich in den Medien für die Anliegen der Indianer einsetzte und durch sie kam ANGY zu seinem ersten Auftritt im amerikanischen Fernsehen, genauer gesagt, in den ABC News.
Viele bemühten sich vergeblich darum, ANGY fiel es in den Schoss: auf seinen TV-Auftritt hin meldete sich der spirituelle Führer der Lakotas, der 99jährige Frank Fools Crow und lud ihn zu einem Gespräch ein.

Im Frühling 1989 hatte er den Druck seiner Fans satt, die immer lauter nach einer neuen CD riefen, denn schliesslich waren sieben Jahre seit der Veröffentlichung des Erstlings vergangen. Angelo unterschrieb bei Disctrade, setzte sich jedoch bereits vor Beginn den Plattenaufnahmen wieder in die USA ab. Seine Harley nahm er gleich mit und ritt so mit wehendem Fuchsschwanz an seinem Kopfschmuck durch die Indianergebiete. Den Amerikanern blieb bei dem Anblick fast die Luft weg und der Luzerner wurde gleich in zwei Fernsehsendungen eingeladen.
Am grössten Biker-Treffen (neben demjenigen von Daytona) wurde ein Film über ihn gedreht und als Werbespot für die "Black Hills Rally" am TV gezeigt. Der Höhepunkt für den Harley Liebhaber: aus 60'000 Bikes heraus gewann seine liebevoll hergerichtete Maschine den ersten Preis in der Kategorie "Most Unusual Bike". Das mache ihm mal einer nach - ein Luzerner in Amerika - eine Geschichte, die das Leben tatsächlich schrieb. Unvergesslich blieb für ANGY auch das Zusammentreffen mit Tom Yellowtail, dem spirituellen Führer der Crows in Montana.

Nach seiner Rückkehr ging der Häuptling dann in Hochform mit seinen APACHES ins Aufnahmestudio Powerplay in Maur und es entstand das zweite Album "HOKAHE". Ganze 18 Songs waren in Rekordzeit und mit Hilfe des erfahrenen Tontechnikers Ron Kurz eingespielt. Als ganz besonderer Leckerbissen wurde der selbstgeschriebene "Wolfer-Song" neu aufgenommen. Das Titelstück des Films "THE WOLFER" war bisher noch nie auf Platte festgehalten worden. Im Januar 1990 erschien dann "HOKAHE", der Schlachtruf der Lakotas, welcher sinngemäss "Welcome - it's a good day to die" heisst. "HOKAHE" stürmte im Galopp in die Charts und im März 94 wurde die Scheibe für 25'000 verkaufte Tonträger in der Schweiz vergoldet.

Ein weiterer Höhepunkt fand für ANGY im Herbst 93 statt, als er in Los Angeles am 10. "LOVE RIDE" teilnahm, einer Benefizveranstaltung zugunsten von an MD (Muskelschwund) Erkrankter. Es nahmen 17'000 Harleys teil - auf einer der dröhnenden Maschinen sass unser Indianer. Er war in guter Gesellschaft, denn die Prominenz von ZZ Top, Dwight Yokam, Peter Fonda, Denis Hopper, Larry Hagman, Willie G.Davidson, Poison, Motley Crue, bis Robbie Siegel (Doors) gab sich ein Stelldichein. Doch trotz aller Bescheidenheit muss doch gesagt sein, dass unser Schweizer Indianer der ganzen Ami-Prominenz die Show stahl: Niemand wurde so häufig fotografiert und gefilmt wie "BIG ANGY".
Unermüdlich  geben ANGY und seine APACHES Konzerte, die alljährlich an dem von ANGY organisierten Westernball in der Luzerner Allmendhalle gipfeln. Die APACHES live sind ein Erlebnis der besonderen Art. Als Indianer im Lendenschurz stürmen sie die Bühne und legen los, dass die Fetzen fliegen und die Fans die Tische stürmen um mitzutanzen und bei der Action dabeizusein.

Angy Burri & The Apaches Schon sind wieder fünf Jahre seit der Veröffentlichung von "HOKAHE" verstrichen. Im Sommer 94 zogen sich die APACHES dann wieder mit Ron Kurz ins Powerplay Studio zurück um ihr drittes Werk "TATANKA" einzuspielen. "Tatanka" heisst auf indianisch "Büffel" und ist denn auch ein Schlüsselwort.

Die APACHES gehen auf dem eingeschlagenen Pfad weiter: Rock der härteren Gangart verschmilzt mit Indianerphilosophie, dem wilden Freiheitsdrang des Harley-Fahrers und einer Spur Country Sehnsucht. Geboren ist der neue APACHES-Sound. Paradebeispiel für den eigenständigen APACHES-Stil sind Titel wie "Tatanka" oder "Geronimo".
Sich dem rauhen, kraftvollen Charme von "My Name is BIG ANGY" oder "Cowboys like Rock'n'Roll" zu entziehen ist unmöglich und wenn ANGY gar bei "Springtime in Alaska" im Duett mit "Bigvoice" YVONNE MOORE turtelt - dann wird's ganz heiss. Diesmal fehlt auch die Harley/Easy-Rider Hymne "Born to be wild" in der APACHES-Version nicht!

Die APACHES sind nochmals wilder geworden mit "TATANKA" und werden wohl weiterhin die erfolgreichsten Outlaws der Szene bleiben!

Kontakt:

Angy Burri & THE APACHES
Brunnmattstr 18
6048 Horw LU
Tel 041/340 68 38  -  Fax 041/340 52 71
 
 
 

 

 

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Stand: 02. Dezember 2008