Oesch's die Dritten


 

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Oesch's die Dritten waren die Abräumer beim Prix Walo. Sie hatten mit dem Kleinen Prix Walo begonnen, gewannen am Sonntag auch den Prix Walo in der Sparte traditionelle Volksmusik und dann noch die Auszeichnung als Publikumsliebling!

 

„Ku-Ku-Jodel“ oder „Die Jodelsprache“ heissen ihre Lieder, „Frech-Frisch-Jodlerisch“ ist der Titel des aktuellen Albums der musikalisch(st)en Schweizer Familie, die im in und Ausland Tausende von CDs absetzt und am Fernsehen immer wieder ein Millionenpublikum begeistert; sie sind jung, bescheiden, hochbegabt und erfolgreich – und das über die Landes- und Stilgrenzen hinaus: Oesch's die Dritten stehen fast für alles, und vor allem für eines: Volksmusik ist Herzmusik!

Eines der Geheimnisse der Familie aus dem Berner Oberland ist wohl die Generationen übergreifende Zusammensetzung der Formation: Da stehen drei Jugendliche – Melanie (*1987), Mike (*1989) und Kevin (*1990) – zusammen mit ihren Eltern auf der Bühne und machen Schweizer Volksmusik, als wäre es das Natürlichste der Welt. Ein Augenblick mit Oesch's und schon ist der Funke gesprungen. Da ist Begeisterung, da ist Freude, da ist Leidenschaft. Aufgestellt und ansteckend fröhlich steht das Familien-Ensemble auf der Bühne und das Publikum lässt sich mitreissen. Denn: Entreissen kann sich dieser natürlichen Fröhlichkeit niemand.

Natürlich: Die Melanie, Mike und Kevin sind in gewisser Weise vorbelastet. Denn der Apfel fällt nicht weit von Stamm. Grossvater Hans Oesch war ein begnadeter und bedeutender Musiker und Komponist und auch für Vater Hansueli bedeutet die Musik Emotionen, Herzblut und Lebensphilosophie. Dass Mutter Annemarie aus einem musikalischen Hause kommen muss, ist nahe liegend. So ist es nicht erstaunlich, als die drei Kinder schon im zarten Alter von 5 und 6 Jahren mit auf der Bühne standen. Kevin lernte, Gitarre zu spielen, Mike widmete sich dem E-Bass. Melanie blieb zwar dem Singen und speziell dem Jodeln treu, doch auch sie legte sich mit dem Keyboard ein modernes Instrument zu. Zusammen mit Mutter Annemarie als zweite Sängerin und Vater Hansueli am Schwyzerörgeli und als musikalischer Leiter machten sich Oesch's daran, Klischees der Schweizer Volksmusik zu entstauben, ohne sich je von ihren Wurzeln loszusagen.

Zwischen 1998 und 2003 haben Oesch's die Dritten zwei CDs produziert; 2001 reiste die Familie sogar in die USA, wo sie unter anderem in Los Angeles, San Diego und Phoenix auf der Bühne stand. Schule, Ausbildung, die Begeisterung für die Musik und die Leidenschaft fürs Skifahren mussten unter einen Hut gebracht werden – und nicht selten wurden Konflikte ausgefochten, wenn es darum ging, am Samstag Abend zu musizieren und am Sonntag Morgen ein Rennen zu fahren... Doch Oeschs's meisterten diesen Balanceakt meisterhaft und schafften es, musikalisch auf der Höhe zu bleiben und sich stets weiter zu entwickeln; etwa mit dem Engagement von Heinz Haldi als Akkordeonist im Jahr 2006. Dann kam der 17. Februar 2007.

Oesch’s die Dritten hatten sich gegen zahlreiche Schweizer Formationen durchgesetzt und für die Ausscheidung des Nachwuchswettbewerbs im Musikantenstadl qualifiziert. In der Live-Sendung aus der Basler St. Jakob-Halle traten sie mit ihrem „Ku-Ku-Jodel“ an – und entschieden das Rennen mit unglaublichen 63,1 Prozent aller Zuschauerstimmen für sich. Die junge Truppe hatte sich in die Herzen Millionen von TV-Zuschauern gesungen. Nach diesem Grosserfolg ging es Schlag auf Schlag; die Familie erlebte ein Highlight nach dem anderen. Die Klostertaler Alpenparty und das grosse Hansi Hinterseer Openair sind nur einige davon – neben zahlreichen TV-Auftritten in der „Krone der Volksmusik“, im Musikantenstadl, in „Wenn die Musi spielt“ oder in der Sendung „immer wieder sonntags“.

Mit dem dritten Album von „Jodelzauber“ schafften es Oesch’s die Dritten direkt in die offizielle Schweizer Hitparade. Dort hält sich das Album mit dem typischen Oesch-Sound mittlerweile seit knapp einem Jahr in Mitten all der grossen Weltstars. Die logische Folge: Gold- und Platinauszeichnung für über 30'000 verkaufte Einheiten des Albums „Jodelzauber“. Dem Erfolg aber nicht genug, denn mit dem Gewinn des Stadl-Stern 2007 und des kleinen Prix Walo in der Sparte Volksmusik haben Oesch’s die Dritten erneut Geschichte geschrieben. Ebenso bei der Schweizer Ausscheidung zum Grand Prix der Volksmusik, wo sie sich mit rekordverdächtigen 41 Prozent der Stimmen den Sieg und gleichzeitig das Finalticket nach Zürich geholt haben. In Zürich begeisterten Oesch’s die Dritten wiederum viele Leute aus dem In- und Ausland, wofür die Berner Oberländer Formation mit dem sensationellen dritten Platz belohnt wurde.

Seit Anfang September ist nun ihr viertes Album „Frech-Frisch-Jodlerisch“ auf dem Markt, mit welchem Oesch‘s direkt auf Platz 18 in Charts eingestiegen sind und sich seit 13 Wochen wacker halten. Und seit dem 30. November 2008 haben Oesch’s mit dem Ku-Ku-Jodel den grössten Schweizer Hit vom Jahr 2008.
Im Oktober 2009 ist nun ihn neustes Album "Volksmusik ist INternational" erschienen.

Auf eine Fortsetzung darf man also mehr als gespannt sein…

www.oeschs-die-dritten.ch

 

 

 

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CORT Gitarren und Bässe sind im Fachhandel erhältlich
Stand: 12. Oktober 2010